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4 Wochen lang in Amerika...
 

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Letzte amerikanische Tage...

So schnell gehen 4 Wochen rum. Wer sich im Urlaub immer nach einer Woche fragt, wie konnte das so schnell vorüber gehen, der kann sich gut in meine Lage versetzen. Ich glaube ich habe soviel erlebt, dass ich es kaum gemerkt habe, dass die Zeit vorüber geht.

Aber nun möchte ich von meinem Trip nach Charleston erzählen: Charleston ist wohl meine zweite amerikanische Lieblingsstadt nach Chicago und vor Charlotte. Was diese Stadt ausmacht, kann man schwer in Worte fassen. Das Gefühl man ist im Süden von Amerika bekommt man schon wenn man die zahlreichen Palmen am Strassenrand sieht und die Menschen die  auch bei 26 Grad noch ihren Pullover an haben. Am besten geniessen kann man Charleston in einer der zahlreichen Kutschtouren, diese führen einen vorbei an den schönsten Häusern von Charleston und der Guide bzw. Kutscher kriegt es gebacken, sein Pferd durch die Strassen von Charleston zu lenken und gleichzeitig auf das erste Gefecht des amerikanischen Bürgerkrieges hinzuweisen. Und natürlich darauf aufmerksam machen, dass in den kleinen Nebengebäuden von den Prachtvillen Sklaven gelebt haben, in viel kleineren Hütten. Ja, das muss so dramatisch klingen sonst will ja kein Amerikaner das sehen. Wir Menschen lieben doch Katastrophen oder wieso werden immer die ganzen Raumfähren Ankünfte auf der Erde übertragen und Millionen Menschen schauen sich das an, es könnte ja was passieren. 

Schlimm, aber so ist das. Und auch deshalb ist die Bildzeitung auch die Tageszeitung Nummer 1. Keine andere Zeitung hat mehr Katastrophen und klingt trauriger als die "Bild"

Aber zurück zu Charleston...Charleston ist geprägt durch Feuer die in der Stadt wüteten, heftige tropische Stürme die, die südöstliche Küstenstadt häufig aufsuchen und die englischen Siedler die hier zuerst amerikanisches Festland betreten haben.

Mittlerweile zählt Charleston zu den elegantesten Städten der USA, was
sich auch im Preisniveau bemerkbar macht.

Die Stadt stellt sich heute wie ein Architektur-Museum dar. man kann heute noch 73 Häuser aus der Kolonialzeit, 136 aus dem späten 18. Jahrhundert und
623 aus der Zeit vor 1840 erhalten bewundern und merkt das selbst Naturkatastrophen kaum Schäden anrichten konnten.

Hauptkennzeichen der Stadthäuser sind neben den Gärten ihre luftigen Terrassen. Bis zu drei Meter breit, meist über alle
Hauptetagen des Hauses und entlang mehreren Seiten, dienten sie der Ventilation und dem Sonnenschutz. Diese
Veranden gehen auf karibische Einflüsse zurück und wurden oft nachträglich einfach an die bestehenden Häuser angefügt. Die
Häuser sind überwiegend mit ihrer schmalen Ansicht quer zur Straßenfront gebaut, Grund für diese unübliche Bauweise war
die kolonial englische Abgabenordnung, welche die Grundsteuern nach der Breite der Straßenfront festlegte.

In herrlicher Lage bietet Charleston heute gerade im Frühjahr ein farbenprächtiges Schauspiel. Dann überflutet ein Meer von
blühenden Azaleen, Kamelien, Magnolien und Rhododendren Gärten und Parks, und Charleston zeigt sich den Besucher
im schönsten Gewand. Zu dieser Zeit findet seit 1977 an 17 Tagen das Spoleto Festival statt. Dieses einzigartige
amerikanische Kunstfest bietet über 120 Vorstellungen mit Oper, Theater, Jazz, Tanz und Kammermusik.

Touristen sind zudem eine große Einnahmequelle, über 5 Millionen kommen jährlich in "The Holy City" . Charlestons Spitzname kommt von den vielen verschiedenen Kirchen die sich in der ganzen Stadt verteilen.

 

so das wars, fast. 

Montag letzte Worte, amerikanische-deutsche.

bye,tschüss.

1 Kommentar 19.4.09 06:00, kommentieren

Der letzte große Trip..

...wird mich morgen nach Charleston führen. Eine originale Südstaatenstadt an der Küste. Charleston liegt in South Carolina und eine 3 stündige Autofahrt steht bevor. Melanie Thornton ist in Charleston geboren.Was es dort noch mehr tolles gibt, davon erfahrt ihr am Freitag und am Samstag gibt es dann viele Bilder zu bewundern . Ja und am Montag gibt es dann den letzten Beitrag, nur mal so nebenbei als "Agenda". Ich versuche schon mein Deutsch aufzubessern, darf ja am Donnerstag gleich wieder in a german school. ..Ich mag das deutsche Schulsystem nicht...Wie sagt hier die amerikanische Deutsch Lehrerin, die mit 17 von Bayern nach Amerika kam, weil sie Lehrerin werden wollte und in Deutschland wegen Mathematik am Abitur gescheitert wäre, Amerika gibt einem mehr Chancen und mehr Freiheit als Deutschland...zumindest in Sachen Schule. Man kann sich hier seine Kurse aussuchen und meist sind es weniger Schüler in einer Klasse als in Deutschland. Gewechselt wird dann halbjährlich, allerdings sind Fächer wie mathematics, english verbindlich und müssen mindestens 1 halbes jahr gewählt werden.

 Ich finde auch amerikanische Lehrer lehnen keine modernen Techniken ab, wie viele ältere deutsche Lehrer. Zum Beispiel hantiert hier der über 60 Jahre alte mathelehrer am Beamer und benutzt ihn, als wäre er damit auf die Welt gekommen. Wenn ich ein 60 Jahre alten deutschen Mathelehrer nach einem Beamer frage, erklärt er mich für neumodisch und verlangt, dass ich die primzahlen bis unendlich auswedig lerne. Denn andere neumodische Lehrmittel bringen ja gar nichts.

Wenn man hier mal seine Hausaufgaben vergisst, kann man die häufig noch mittags per Mail schicken. Email versteht sich, jeder Lehrer hat eine schuleigene Emailadresse.

 

See you in the future

 

 

1 Kommentar 16.4.09 04:51, kommentieren

Nur noch eine Woche...

dann gehts acuh schon wieder nach Hause..

Mensch was ging die Zeit rum. Unglaublich. Aber noch schöner wird mein Heimflug. Von 7 Uhr von Charlotte nach Washington und von dort abends nach Frankfurt, so dass ich am nächsten Tag morgens in Frankfurt lande. Für alle die mich mit Willkommensschilder empfangen wollen, überlegt es euch geht. Es werden 100te von Mütter ihre "Kinder" begrüssen und genau deshalb fahre ich dann mit dem Zug nach Hause. Was prima klappt von Frankfurt Airport.

Aber nun nochmal was zu Amerika. Eigentlich glaubt man schon alles zu wissen. Eher gesagt, ich denke das. Aber in so einer kurzen Zeit, ist für mich viel amerikanisches selbstverständlich geworden. Mindestens halbes Glas voll mit Eiswürfel, die 100m zum Briefkasten mit Auto fahren, sich hundert mal die Hände waschen, mindestens 2 mal am Tag duschen, amerikanische Countrymusik, und und und...

Ich melde mich bald wieder

Raphael 

 

 

14.4.09 22:13, kommentieren

Ostern



Am Sonntag ist Ostern und natürlich gibt’s an Ostern hier in Amerika Süßigkeiten. Amerikaner lieben Süßes, wenn du ein Geschenk für einen Amerikaner brauchst. Einfach eine Tafel deutsche Schokolade mitbringen und Überraschungseier die gibt’s hier nicht. Schon hast du deren Herz erobert. Amerikanische Schokolade ist nicht gerade die beste, die es gibt...

Aber zurück zu Ostern. Also sehr beliebt sind die Schokoladen Eier so groß wie Tennisbälle und gefüllt mit peanut Butter ( Erdnussbutter). Mir schmeckts nicht gerade, liegt vielleicht auch daran. Dass ich keine Erdnussbutter mag. Häufig wird Süßes dann in Osternester gelegt. Wichtig ist, möglichst süß und viel.

Dann gibt es noch sogannte Easter Egg Hunts. Wo dann Eier versteckt werden und häufig Kinder die dann suchen müssen. Das ist aber eher unter kleineren Kindern verbreitet, also ziemlich das selbe wie in Europa. Mein Ostern wird aber Süßigkeitenfrei bleiben, da es nur wenige amerikanische Süßigkeiten gibt, die ich esse. Wie zum Beispiel Oreo Cookies oder Chocolate Chip Cookie. Beides sehr zu empfehlen, den Chocolate Chip Cookie gibt’s bei Subway. Unbedingt mal ausprobieren. Aber selbstgemacht schmecken sie mir immer noch am besten.


Seit heute bin ich wieder in Charlotte und die Tour durch Virginia (und North Carolina) ist beendet. University of William in & Mary in Williamsburg, University of Virginia in Charlottesville, Washington & Lee University in Lexington und zuletzt die University of North Carolina in Chapel Hill.. Die ganzen Universitäten habe ich gesehen und eins hab ich mir vorgenommen, ich werde schauen, dass ich mal in Amerika ein Semester absolvieren kann. Traumhaft. Mein Favorit ist die University of Virginia. 2 Stunden entfernt von Washington D.C. , eine halbe Stunde entfernt vom Strand Virginia Beach und sogar ein Ski Team. Circa 13 000 Studenten und ein riesen Campus.

Danach folgt die University of North Carolina. Eine der größten in Amerika, über 30 000 Studenten. Ein Football Stadium mit über 50 000 Sitzplätzen, Basketball Halle mit 20 000 Sitzplätzen und einfach nur riesig. Natürlich auch Heimat der Tar Heels, Basketball Champions 2009. Das waren meine beiden Favoriten, die anderen waren auch alle interessant, aber die beiden waren beeindruckend. Jede Universität hat ihre Vor- und Nachteile. Mehr dazu einfach mal im Internet suchen.


Gestern habe ich dann noch die Stadt besucht, wo der amerikanische Bürgerkrieg geendet hat. Appomatox, komischer Name für eine amerikanische Stadt. Stammt wahrscheinlich von Indianern.


Das wars im Moment aktuelles von mir

bis dann

see you


1 Kommentar 10.4.09 22:38, kommentieren

Bilder

Nun kommen endlich mal ein paar Bilder

 


10.4.09 04:45, kommentieren

Halbtime...

So schnell gehts, 2 Wochen sind rum und man zieht eigentlich Fazit s nach einer Halbzeit oder entscheidet sich für Trends. Mein Trend wird hoffentlich sonnig sein. Ganz viel Sonne und braun werden, jap so soll mein Trend aussehen. Mein Fazit: Unglaublich gastfreundlich, unglaubich groß, unglaublich amerikanisch. Was mir dieses Jahr noch mehr aufgefallen ist, neben der Gastfreundlichkeit der Amerikaner ist, dass Amerikaner modernes nicht mögen. Alle sind Fans von alten und lieben Traditionen. Das merkt man an den ganzen neuen, aber häufig leerstehenden, Häuser. Sie sind häufig aus Holz und haben noch Fenster aus Oma s Zeiten. Aber das ist nun mal Amerika. Während wir Europäer neues modernes umweltfreundliches mögen, wird modernes es wohl sehr schwer hier haben und umweltfreundliches ebenfalls. Solange die Amerikaner Big Cars lieben, werden sie nicht die Erde vor der Klimaerwärmung retten. Solange man noch zum Restaurant, Briefkasten oder Supermarkt um die Ecke mit dem Auto fährt und nicht den kurzen Weg zu Fuss geht, ja solange werden sich die Amerikaner noch schwer tuen, der Umwelt zuliebe recyceltes Toilettenpapier, umweltfreundliche Kühlschränke oder umweltfreundliche Alltagsdinge zu benutzen.

Aber so ist es nun mal, thats America und ich mag es und wer weiß vielleicht werde ich mal für ein Jahr ein College besuchen.

 

1 Kommentar 8.4.09 00:11, kommentieren

Basketball und Bier

Natürlich durfte das Bier zum Basketball nicht fehlen. Tja, da ich noch nicht 21 bin ohne mich. Aber wir Deutschen wissen ja wie Bier schmeckt, also los gings. Welches Bier ? In dem Supermarkt hatte ich dann die Auswahl zwischen indischem, schottischen, irischen, amerikanischen, mexikanischen und natürlich deutschen Bier. Natürlich habe ich ein deutsches Bier empfohlen. Marke möchte ich nicht nennen, nacher werde ich noch wegen Schleichwerbung verklagt. Bier und Wein kann man in North Carolina im Supermarkt kaufen. Für härtere Sachen muss man allerdings in einen sogenannten ABC Store gehen. Man darf dort nur rein, wenn man nicht zwischen 15 – 19 ist. Es besteht ja die Gefahr, dass man eine Straftat für Alkohol begeht. Die genaue Logik und den Sinn habe ich noch nicht verstanden. Für mich ist es genauso sinnvoll, wie die Einreise am Flughafen. Waren sie zwischen 1930 und 1944 in Spionageattacken der Nazis eingebunden. Ich bin 1990 geboren von daher irgendwie nicht möglich. Oder planen sie Angriffe auf die Vereinigten Staaten ? Alles wichtige Kriterien um nicht die USA zu kommen. Klingt komisch ist aber so.


Aber auch wenn man vielleicht schon am Flughafen die Schnauze voll hat, weil die Zollbeamten dich ausfragen und auch kein Wort Deutsch verstehen wollen.Die Vereinigten Staaten ist für mich eines der freundlichsten Länder der Welt. Sobald ihr in einen Shop eintretet, werdet ihr gefragt wie es euch geht und wie dein Tag war. Für uns Deutsche nett, für Amerikaner die wohl natürlichste Sache der Welt. Gastfreundlich kann man als Synonym für Amerikaner benutzen. Und zu der Meinung stehe ich, nach mittlerweile 6 Wochen Gesamterfahrung.



1 Kommentar 7.4.09 00:26, kommentieren